Was uns bewegt

 

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Lebenskunst bauen wir auf Selbst-Verständnis. Die ersten Kapitel widmen sich der Psyche mit ihren Verbindungen nach außen. Wer ist dieses vertraute und doch geheimnisvolle „Ich“? Wie kommt das Wollen zustande? Wann bestimmen wir über uns selbst?

 

 

 

Das Selbst geht aus einer dynamischen Vernetzung fundamental verschiedener psychischer Prozesse hervor. Auf der einen Seite stehen eigenständige, a priori unbewusste Prozesse, unsere Motive. Ein Motiv verkörpert die Bereitschaft, auf eine bestimmte Gesamtwahrnehmung mit einer spezifischen Emotion zu reagieren, Näheres erläutert Kapitel 2. In dem Wort „Emotion“ steckt der lateinische Ursprung „movere“, bewegen. Wir werden dann und nur dann aktiv, wenn Emotionen uns animieren, wenn sie Bedeutung und Präferenz signalisieren.

 

 

 

Auf der anderen Seite steht das Denken, das mit sprachlichen und anderen kulturell tradierten Repräsentationen arbeitet. In seiner ureigensten Funktion verhilft das Denken dem emotionalen Antrieb zum Erfolg, es sorgt für Effektivität und Effizienz. Zu diesem Zweck entwirft und aktualisiert das Denken laufend Drehbücher für unser Handeln. Darüber hinaus kann unser Denken lernen, eigene Emotionen zu erkennen, Antriebe gedanklich als Ziele abzubilden, Zusammenhänge zu analysieren und zu differenzieren, Handlungsoptionen zu konstruieren oder sich im Nachhinein plausible Erklärungen für unser Tun zurechtzulegen. Diese Leistung erbringt unser Denken in dem Maße, wie wir gelernt haben, es zu gebrauchen, und im konkreten Moment zu seinem Gebrauch fähig und willens sind. Motivprozesse sind überlebenswichtig, das Denken meistens nicht.

 

 

 

 

 

 

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